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5 Pläne und Vorsätze für das Jahr 2018

5 Pläne und Vorsätze für das Jahr 2018

Frohes neues Jahr!

Heute gibt es meinen ersten Blogpost im neuen Jahr, in der Hoffnung, dass ihr noch gemütlich im Bett liegt und was Feines zu lesen habt. Ganz klassisch habe natürlich auch ich Vorsätze für das Jahr 2018. Ende des Jahres habe ich mir noch einmal bewusst gemacht, was ich mir für das neue Jahr wünsche und welche großen “Dinge” ich umsetzen möchte.

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1) Bewusst nähen & gestalten

Den Entschluss bewusster zu leben (und zu nähen) fasste ich bereits vor ca. ein einhalb Jahren. Und gerade auf das Nähen bezogen war damit natürlich ein Thema ganz groß: Den eigenen Stil finden, die Garderobe minimieren und nur noch Stoffe kaufen, die ich tatsächlich auch vernähe. Aber auch die Frage nach der Schnittentwicklung nahm neue Züge an. Wer so gern neue Dinge entwirft wie ich, dem fällt es schwer, sich auf nur ein paar Entwürfe zu beschränken. Und dann auch nur diese umzusetzen. Ich glaube ein bisschen, es ist eine Berufskrankheit, denn als ausgebildete “Designing for Change” Designerin, habe ich die letzten Jahren nichts anderes gemacht (und gelernt) als neue Ideen zu entwickeln.

Ich bin jemand, der sehr gern parallel an vielen Dingen arbeitet, anstatt eines nach dem anderen fokussiert abzuarbeiten. Kaum bin ich mit einem angefangen, kommt die nächste Idee und will am liebsten sofort umgesetzt werden. Das Problem dabei ist, dass so natürlich nur wenige meiner Ideen fertig werden und vieles angefangen irgendwo herumschwirrt. So hab ich beispielsweise noch eine (große) Schublade voll angefangener und halb fertiger Schnittmuster. Und diese bilden nur einen Bruchteil dessen, was sich in meinem Skizzenbuch und Kopf befindet.

2) Neue eBooks

Den Start ins neue Jahr möchte ich daher einerseits nutzen, diese angefangenen Schnitte fertig zu stellen, und euch neue, tolle eBooks an die Hand zu geben. Trotzdem möchte ich aber nicht an hundersiebenundzwanzig Projekten parallel arbeiten. Ich möchte mich ganz bewusst für den einen oder anderen Schnitt entscheiden und euch die Geschichte(n) hinter diesen Schnitten erzählen. Obwohl ich ursprünglich dachte, ich enwickle erst einmal meine Garderobe, merkte ich im Laufe der Zeit, dass es mir schwer fällt, die Schnitte (wenn es sich anbietet) nicht auch für unsere Männer oder Kinder auszuarbeiten. Oder zwischendurch sogar nur mal etwas für jemand anderen zu entwerfen. Ich möchte mich also nicht, wie ursprünglich gedacht nur auf meine Garderobe in der Schnittentwicklung beschränken, sondern  die Entwürfe, die meinem Kopf entspringen, auch für unsere Männer und Kinder ausarbeiten.

3) Mix & Match – Scandinavian Style & Minimal Style

Nichts destotrotz möchte ich natürlich weiterhin daran arbeiten eine für mich stimmige Garderobe zu kreieren. Das Ziel ist, einen Kleiderschrank voll schöner Kleidungsstücke zu haben, die (fast) alle zusammenpassen und kombinierbar sind. Aber wie Fredi von Seemannsgarn Handmade  in einem ihrer letzten Blogposts so schön schrieb, gehen viele der schönen Werke in einem “One-Post-Wonder” unter. Sie werden genäht, sie werden gepostet und danach… naja, da verschwinden sie dann in der Alltagsgarderobe. Da mein Ziel aber ist, eine kombinierbare Garderobe zu gestalten ist es sicher spannend, herauszufinden, ob tatsächlich alles so gut zusammenpasst, wie ich es mir vorstelle und euch ab und an mal eines der Mix & Match Outfits zu zeigen.

4) Youtube

Ein weiterer meiner Vorsätze für das Jahr 2018 ist es, endlich bei Youtube aktiv zu werden. Da man immer wieder liest, dass die Zukunft im Video liegt, wage ich mich nun auch endlich ans bewegte Bild. (Wie war das nochmal mit den hundertsiebenundzwanzig Projekten?…)

Ich möchte ausprobieren, ob mir dieses Medium liegt, und wie ich euch damit bereichern kann. Geplant sind erstmal kleinere Tutorials und Kurzanleitungen im Bereich Nähen. Ob sie im Endeffekt eher kurz und knackig oder sehr ausführlich und genau sind, wird sich mit der Zeit dann sicherlich herausstellen. Wenn du Lust hast, kannst du ja schonmal meinen Kanal abonnieren, damit du direkt mitbekommst, wenn es das erste Video gibt.

5) Last but not least – Blick hinter die Kulissen

Schon öfter kam die Frage, ob ich nicht auch mal mehr hinter die Kulissen blicken lassen könnte. Da ein Großteil meiner Arbeit darin besteht, am PC zu sitzen, empfand ich es bisher als nicht besonders spannend euch in meinem (Arbeits-)Alltag mitzunehmen. Nach einigem Überlegen, wie ich meine Arbeit dokumentieren könnte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich den Prozess, wie ein Schnitt entsteht, stärker dokumentieren möchte. Vielleicht ist es tatsächlich ganz spannend zu erfahren, warum ich auf die ein oder andere Idee gekommen bin, was ich tue, wenn ich mal in einem kreativen Tief hänge, und wie so eine Nähanleitung eigentlich entsteht.

Um also auch den letzten meine Vorsätze gut und auch in eurem Interesse umzusetzen, gebt mir gern mal Rückmeldung, was ihr spannend findet und worüber ihr gern mehr erfahren würdet.

Und nun: Mein Silvesteroutfit

Mit diesem bequemen Silvesteroutfit starte ich ins neue Jahr. Das Kleid ist übrigens der Grundschnitt vom Basic Tee(n). Hier habe ich es einfach verlängert und mit einem Rückenausschnitt versehen. Da ich komplett mit Belegen gearbeitet habe, war das verstürzen an einigen Stellen zwar ein wenig fummelig, aber ich finde, die Mühe hat sich gelohnt.

 

Nun bin ich gespannt, wie eure Pläne fürs neue Jahr sind und natürlich auch, wie ihr mein gepimptes Basic Tee(n) findet.

 

 

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Samtkleid

Schnitt: Basic Tee(n), verlängert mit Rückenausschnitt
Stoff: beerenfarbener Samt

 
Ohrringe

Material: perlmuttfarbenes Kunstleder von Stoff & Stil

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